J2EE SW Lifecycle
 
Der Nutzen einer Software entfaltet sich erst durch Betrieb und Nutzung - und nicht nur durch die reine Entwicklung. Nachdem eine Software nach Abschluss der Entwicklung in Betrieb genommen wurde, muss sie gewartet, geändert, weiterentwickelt und schließlich abgelöst werden. Daher ist Software dann gut bzw. nutzbringend, wenn sie effektiv und effizient betrieben, genutzt, gewartet und weiterentwickelt werden kann.
Software wird nicht im luftleeren Raum hergestellt und betrieben. Ein einzelnes Stück Software ist stets im Rahmen einer Plattform zu sehen. Die Plattform, die in den letzten 10 Jahren am stärksten gewachsen ist, ist die Java Plattform (J2SE, J2EE). Die Java Plattform zählt zu den am weitesten verbreiteten Plattformen. Die Java Plattform muss also unter dem Aspekt betriebsoptimierte Software (-erstellung) betrachtet werden.

Warum ist dieser Ansatz im J2EE Umfeld wichtig und richtig?
Die Java Plattform hat in den vergangenen Jahren einen gewaltigen Erfolg gehabt. Sie startete als ein besseres CGI und löst mittlerweile Host basierte Transaktionssysteme ab.
Die Kritikalität der auf Basis der Java Plattform erstellten Systeme hat sich systematisch erhöht. Damit sind auch die Anforderungen, die an den Betrieb solcher Systeme gestellt werden müssen drastisch gewachsen. Eine vergleichbare Situation existierte zu Beginn der 90er Jahre auf dem Markt für Datenbanksystems. Relationale Datenbanksysteme setzten sich auf theoretischer und kommerzieller Front immer stärker durch. Die wesentlichen Standards wurden frühzeitig festgeschrieben und blieben seitdem verhältnismäßig stabil. In dieser Situation dauerte es Jahre, bis genügend Erfahrung gesammelt werden konnte, Anwendungen für RDBMS zu entwickeln, die auch stabil betrieben werden konnten. RDBMS setzten sich zunächst theoretisch, dann kommerziell und dann im Betrieb durch.

Die Dynamik in der J2EE Welt ist ungleich höher als in der RDBMS Welt. Die Standards entwickeln sich rasant weiter, lösen einander ab, gehen ineinander auf, neue Standards etablieren sich. Häufig existieren konkurrierende Standards. Während der Schwerpunkt des öffentlichen Interesses eindeutig auf Architekturaspekten liegt, was sich deutlich in Fachmagazinen und auf Konferenzen zeigt, werden die vergleichsweisen profanen Aspekte der wirtschaftlichen Softwareentwicklung und des Betriebs vielfach unterbewertet. Eine Konsolidierungsphase, in der Erfahrungen für den Betrieb gesammelt werden können, lässt sich derzeit nicht erkennen. Die erstellten Systeme erscheinen insgesamt heterogener als RDBMS basierte Systeme. Die Lernkurve in der Entwicklung und im Betrieb ist zwar innerhalb eines Systems beherrschbar; auf Grund der Heterogenität der Systeme lassen sich die einmal gemachten Erfahrungen aber nur schwer transportieren und verwerten, so dass der dauerhafte Einsatz der Software, der den eigentlichen Nutzen bringen soll, betriebswirtschaftlich gesehen "nutzlos" wird.

Hierauf setzt der Ansatz der JPrise Enterprise Solutions GmbH auf. Wir betrachten den gesamten SW-Lifecycle von J2EE basierten Systemen und bieten mit diesem Hintergrund Leistungen an, die sich klar, zum Nutzen unserer Kunden, an der auf einen späteren, betriebswirtschaftlich optimierten Betrieb ausgerichtete SW-Entwicklung orientieren.
 © 2008, JPrise Enterprise Solutions GmbH